Eine Kooperation von Carmen Kordas & M. Franz Bautz
Die Künstlerinnen befinden sich in liegender Position auf dem Asphalt. Mit Kreide ziehen sie Kreise, deren Radien durch ihre ausgestreckten Arme und Beine bestimmt werden. Was dabei entsteht, ist ein fast symmetrisches Bild, das an die Struktur eines Mandalas erinnert: Wiederholung, Verdichtung, Konzentration, Austausch. Ein Ritual! Mittels Videoschnitt entwickelt sich eine neue magische Ebene, die entstehende Zeichnung und die Interaktion der Schatten erscheint ephemer und organisch. Zeichnungen mit Kreide als Zeichen des Vergänglichen, schaffen eine ungewöhnliche Lesart von Oberfläche und Körperlichkeit. Die Videoarbeit erzählt von Transformation, vom erzeugen und vom auflösen menschlicher Spuren.